»Nein, das nicht, ich habe zu tun.«
»Ich weiß nicht, auf was für Wege Sie so plötzlich geraten sind,« sagte sie, »aber Abwege sind es nicht.«
Ich schwieg.
»Ich möchte Sie um etwas bitten«, fuhr die Frau fort und sah ein Bild an der Wand an.
»Es soll alles bezahlt werden«, entgegnete ich rasch. »Noch ein paar Tage und ich habe Geld. Ich werde es bestimmt bekommen.«
»Woher denn? Aber das wollte ich nicht bitten. Vor ein paar Tagen haben Sie mir von ihrer neuen Freundin erzählt, von der Kranken. Wie geht es ihr?«
»Krank?« fragte ich erstaunt, aber dann besann ich mich, und antwortete auf ihre Frage.
Die Frau sah mich still und aufmerksam an. Ihren Namen habe ich vergessen, aber ihres Gesichts erinnere ich mich noch gut, jedoch nur deshalb, weil in seinen Zügen einst ein Widerschein meines inneren Erlebens stand. Sie schien verlegen und fuhr unbeholfen fort:
»Sie haben mir vor ein paar Tagen von diesem Mädchen erzählt. Wie war doch ihr Name?«
»Asja.«