Hassan schaute aus seinen Stacheln hervor und dachte nach. Er sagte sich plötzlich, daß er eigentlich niemand zu fragen brauchte, wenn er bleiben wollte, denn wenn Li das mächtigste Tier der Wiese war, so gab es niemand, der ihn wegschaffen konnte, wenn er nicht geneigt war. Er blinzelte listig und lachte vor sich hin.

»Nun, ich denke, Sie erlauben es«, meinte er, rollte sich plötzlich zusammen, so daß er wie eine große dunkelbraune Kugel aussah, und seine Stacheln sträubten sich und klirrten leise.

»O, pfui Teufel«, rief das Eichhorn und machte einen kleinen Satz. »Nun sieh einer dies Stachelschwein!«

Hassan schielte nur über die Spitze seiner schwarzen Nase aus seinem gewölbten Stachelberg hervor, es sah ungemein originell aus, weil niemand, der noch keinen Igel erblickt hatte, dort unten eine Nase vermutet hätte. Aber so war ihm nicht beizukommen. Li ärgerte sich.

»Können Sie etwa senkrecht an einem Baumstamm in die Höhe laufen?« fragte es.

»Nein«, sagte Hassan betroffen und wurde wieder etwas länglicher.

Li lachte. »Das hab’ ich mir gleich gedacht, Sie ...«

»Dann versuchen Sie gefälligst einmal jemanden zu stechen, der Ihnen mit der Hand über den Rücken fährt«, gab Hassan verdrießlich zurück, denn er merkte nun, daß das Eichhorn ihn verspotten wollte.

»Warum denn,« fragte Li, »weshalb soll ich denn jemanden ohne allen Grund stechen? Wer tut denn das? Stachelschweine tun das!«

»Ich bitte mir jetzt endlich Respekt aus!« rief Hassan.