»Eins!« scholl da schneidend scharf das Kommando des Unparteiischen.
Und nun war alles versunken, alles bis auf die hagere, starr emporgereckte Gestalt da drüben, die einst geliebte, nun bis in den Tod gehaßte ...
Wie fern sie war, wie klein ... und nun, nun kam sie heran, nun wuchs sie ... wuchs und wuchs ... und nun blieb sie stehen ... bot sich zum Ziel ...
Da raffte auch Hans Thumser sich zusammen. Mit hastigen Schritten schoß er vorwärts, bis seine Fußspitzen den Spazierstock berührten, der die Barriere bezeichnete.
»Zwei!« klang des Unparteiischen Stimme.
Hans Thumser hob die Waffe bis in die Augenhöhe, zielte auf des Gegners Brust, sah ganz deutlich, wie über dem Visier die breiten Schultern standen, das fahle Gesicht.
»Drei!«
Da drückte er los ...
Er sah den Gegner wanken, sah, wie die Rechte, welche bisher die Waffe gesenkt gehalten, eine rasche, zuckende Bewegung nach der linken Schulter machte. Dann aber fand der Taumelnde Halt, hob nun ebenfalls den Lauf, aber hoch bis über die Stirn, und schoß — schoß hoch in die Luft ...
»Vier!« klang das Kommando des Unparteiischen.