Drinnen aber im Wagen lachten die zwei und machten die tollsten Witze. Das Herz war ihnen gar zu voll und gar zu schwer.
»Asta ...« sagte Hans mit einem Male im tiefsten Ernst, »— ich bin ein dummer, grüner Junge ... und ein Habenichts dazu ... sonst sagte ich zu Dir: Laß uns zusammenbleiben ...«
»Du Dummerle!« schalt Asta heftig und gab ihm einen derben Klaps auf die Backe — »Du bist doch wirklich ein riesengroßes Dummerle! So etwas darf man nicht einmal denken ... so ein feiner, nobler Junge wie Du ... und eine ... eine Landstreicherin wie ich ...«
Aber ihre Lippen zuckten bitter und sehnsüchtig dabei, und in den Augen schimmerte es verdächtig ...
»Pfui, Asta! Abscheulich, so von Dir zu sprechen! Von meiner ... meiner süßen Asta —!«
»Sag's noch einmal!« bat Asta. »Es klingt so schön ... und ich werd's ja doch niemals wieder hören ...«
»Niemals wieder?! So oft Du willst, Süße, so oft Du willst ... und so oft ... ich ... kann ...«
»Da hast Du's ja ... Du wirst nicht können, mein armes Dummerle ... und ich ... ich werde auch nicht wollen ... Es war so schön ... nun ist's zu Ende ... und das ist gut so. Für uns beide ... für mich auch ... Denn wenn's noch länger gedauert hätte ... dann ... dann wär ich am Ende doch nicht mehr von Dir los gekommen ...«
»Asta ... Asta ... So viel hast Du für mich getan ...«
»Ja siehst Du — da hast Du wieder so recht mein ganzes Pech: alles, was ich für Dich hab' tun wollen, ist beim guten Willen geblieben ... Ich hab' Dich glücklich machen wollen ... und Du bist zur Jucunda gelaufen ... Ich hab' Dir das Leben retten wollen ... und bin zu spät gekommen ... Eh wir dazwischen kamen, hattet Ihr Euch schon vertragen ... So geht mir's immer — —«