Inzwischen mußte man freilich die Karre laufen lassen, wie sie laufen wollte ...

Wenn man nur einen Vertrauensmann wüßte —?

Ah — Quincke — auch in dieser Wildnis das unvermeidliche Monokel ins fahle Gesicht geklemmt ...

Menshausen winkte den jüngern Kameraden an die Seite seines Gaules, streckte ihm die braunbehandschuhte Rechte hin: »Sie, lieber Quincke — im Interesse unseres Offizierkorps — beobachten Sie doch mal die beiden Herren des Beurlaubtenstandes, den Flamberg und den Frobenius, ein bißchen genauer, wenn die Damen in der Nähe sind ... Brandeis hat ja ein Schlößchen hier in der Nähe gekauft — also werdet ihr wohl öfter das Vergnügen haben — Mir kommt's vor, als ob die beiden fremden Herren — —«

»Selbstverständlich, lieber Menshausen, hab's längst gemerkt ... Denken Sie, ich schlafe mit offenen Augen?!«

Leise tuschelten die beiden Herren ...

— Und Quincke paßte auf, als nun der hohe Stab von dannen getrabt war ...

Immer tiefer sank die Dunkelheit ... die Damen, von den Herren geführt, unternahmen noch einen Rundgang durchs Biwak, während die Azetylenlampen des Mercedes, vom Chauffeur entzündet, bereits weiße, gleißende Lichtkegel in die Abenddünste zeichneten ...

Aha ... Frau von Brandeis wieder zwischen ihrem Mann und Herrn Flamberg ... ja, ja, immer à trois ... unbegreiflich diese eselhafte Vertrauensduselei des Kapitäns ...

Und Fräulein Nelly von Sassenbach natürlich Seite an Seite mit dem hagern Landwehrleutnant ...!