Auf einmal sah er neben dem keuchenden und schnaubenden Kuno den Oberkörper einer Dame ...

Eine Dame? ... wie kam denn die hierher? ... Das war doch nicht etwa gar ... nein ... das durfte nicht sein ... das wäre zu ungeheuerlich gewesen ...

Er, ein Mann ... und von einem jungen Mädel gerettet ... das wäre gar nicht wieder gut zu machen ...

Und — — Teufel ... kam da nicht eben gar sein Bataillonskommandeur herangesprengt, mit dem er sich gestern abend bei der letzten Flasche Sekt so glänzend unterhalten —?

Und der war sorglich um das junge Mädchen bemüht ... fragte nach ihrem Befinden — —

Ja ... gab's denn so was überhaupt? ... war eine solche Blamage denn überhaupt faßbar? ...

Der Major nannte das junge Mädchen du ... sie sagte Vater zu ihm ...

Gerettet von der Tochter seines Bataillonskommandeurs! ...

Das war so ungeheuerlich ... so unwahrscheinlich — — daß es schon fast nicht mehr ernst zu nehmen war ...!

Und wie nun Wilhelm Frobenius an sich selber herunterschaute und sich rücklings in dem Froschtümpel sitzen sah, da verschwand jede Spur persönlicher Beschämung vor der reinen Freude an der haarsträubenden Komik der Situation ...