Der Sohn:

Ich gehe zum Tode. Weißt du, was das heißt?

Der Freund:

Er oder du! Der muß sterben, der sein Lebendigstes nicht vollbracht hat. Wer das Leben in einem andern Menschen haßt, darf den eignen Tod nicht fürchten. Kein Hund unterliegt ohne Kampf! Das beste an uns ist, daß wir die Gefahren wollen, daß wir ohne sie nicht geboren sind. So rette denn dein Geschlecht — unser aller Geschlecht: das Höchste, was wir besitzen. Wenn auch schlimm und vergänglich, einmal müssen wir dahin gelangen.

Der Sohn:

Und das Eine gegen Alles! Hat es Raum auf der alten Welt?!

Der Freund:

Nieder, was uns bewuchert! Gib keinen Pardon — auch dir hat man nichts gegeben.

Schaudre nicht: Gott will, daß die Gesetze sich ändern.

Der Sohn: