Erwarten wir die Polizei. Diese kurzen Sekunden sind das Gottesgericht. Ich bin bereit zu gehn. Die Henker sollen mich mutig finden.

Nein, ich unterwerfe mich nicht.

Tritt keiner hier ein, mich zu fesseln, so will ich fliehn, und kein Haar soll ihm gekrümmt sein. Wenn aber ja, (er hebt den Finger) ich schwöre! Und fordre den gräßlichen Zweikampf heraus. Aber ich will das Verbrechen sehn, daß ein Vater seinen Sohn den Schergen überliefert. Wenn das geschieht, ist die Natur entmenscht. Dann führe ein andrer meine Hand.

Der Freund:

Gedenke dieses Schwurs!

Der Sohn:

Die Wolke am Himmel raucht. Ich könnte beten: Wende das Übel von mir ...

Der Freund:

Du brauchst keinen Christus am Kreuz. Töte, was dich getötet hat!