Der Sohn

(fortfahrend):

Und in derselben Nacht, eine Stunde später, hab ich zu ihnen geredet gegen euch, ihr Tyrannen, ihr Väter, ihr Verächter alles Großen — ja, erblasse nur — ich bin nicht mehr in deine Hände gegeben: Dein Intellekt reicht nicht aus zum Gedanken, so beuge dich vor der Tat! Wir sind keine Irren, wir sind Menschen, und wir leben: leben doppelt, weil ihr uns töten wollt. Du wirst keinen Schritt aus diesem Zimmer tun, ohne daß Tausende, die ich rief, dich zerschlagen, bespeien, zertreten. So rächen wir uns an euch und eurer Macht, und keiner von den Göttern wird uns verlassen. (Da er antworten will): Ja, ich habe die Revolution begonnen, inmitten der Folterkammer, wo ich stehe — und bald wird mein Name über Leitartikeln stehn. Jetzt kämpft ein Volk von Söhnen, wenn du längst in Staub zerfallen bist.

Hier — lies in deiner Zeitung, (er wirft ihm ein Blatt entgegen): zitterst du? Das ist dein wahres Gesicht! Ja, ich bin es gewesen! Ich habe geredet!

Der Vater:

Du lügst! Du lügst!

Der Sohn:

Hier ist die Maske des Unbekannten! (Er zieht sie hervor und schwingt sie durch die Luft.) Zweifelst du noch? Ich bin es!! Nun will ich dein Ende sehn — in deinem eignen Zimmer —

Der Vater

(schwankend über den Tisch):