Werde ich manchmal dich sehen auf meinem Wege? Wirst du mir erscheinen, körperlos, am Rande der großen Alleen?

Das Fräulein:

Wir vielen, die begnadet sind, können nicht verschwinden einer in des andern Herz. Im höchsten Gefühl erinnere dich des Wortes! Wer kann sagen, daß ein Schicksal zu Ende ist, und wo ist der Anfang unsres Sterns.

Der Sohn:

Ein kindliches Gesicht steigt mir auf. Ich brachte meinem Vater Tulpen, als einst sein Geburtstag war. Er hob mich an seine Brust — da wußt' ich, daß ich lebte, daß ich war.

Eine Gouvernante, deine Vorgängerin, schlug mich einmal, weil ich im Bette noch leise sang. Nun fühl ich es wieder.

Geburt und Dasein — O Seligkeit! Ich werde ewig — ewig sein —

(Er kniet vor sie hin.)

Das Fräulein

(hält ihn):