Ich sehe in deinen Augen die Miene des Schafotts. Ich fürchte, du wirst mich nicht verstehn.
Der Vater:
Erwartest du noch ein Geschenk von mir, weil sich die Faulheit gerächt hat?
Der Sohn:
Ich war nicht faul, Papa ...
Der Vater
(geht zum Bücherschrank und wirft höhnisch die Bücher um):
Anstatt diesen Unsinn zu lesen, solltest du lieber deine Vokabeln lernen. Aber ich weiß schon — Ausflüchte haben dir nie gefehlt. Immer sind andere schuld. Was tust du den ganzen Tag? Du singst und deklamierst — sogar im Garten und noch abends im Bett. Wie lange willst du auf der Schulbank sitzen? All deine Freunde sind längst fort. Nur du bist der Tagedieb in meinem Haus.
Der Sohn
(geht hin zum Schrank und stellt die Bücher wieder auf):