Der Sohn:

Die Leute, die nicht da sind! Begreifen Sie doch, Mensch: man lebt ja nur in der Ekstase; die Wirklichkeit würde einen verlegen machen. Wie schön ist es, immer wieder zu erleben, daß man das Wichtigste auf der Welt ist!

Der Hauslehrer:

Was soll ich Ihrem Vater telegraphieren?

Der Sohn:

Schonen Sie ihn nicht: er haßt mich! Ich weiß, er wird rasen. Ich bin feige, sonst würde ich lügen, man habe mich von der Schule gejagt, daß um eine Stunde seine Wut sich vergrößert. Telegraphieren Sie ihm alles, was Sie wollen — nur nicht, daß Sie mich lieben.

Der Hauslehrer:

Ich verstehe Ihren Vater nicht.

Der Sohn:

Wenn Sie selber einmal Vater sind, werden Sie genau so wie er. Der Vater — ist das Schicksal für den Sohn. Das Märchen vom Kampf des Lebens gilt nicht mehr: im Elternhaus beginnt die erste Liebe und der erste Haß.