Der Fürst:

So lassen Sie es doch — das Spiel. Es siegt, wer stärker ist. Ich glaube an keinen von beiden. Aber wer will, soll ruhig auf der Kippe stehen. Sie wollen ja etwas — also streiten Sie! Ich kann mir nicht helfen: da hat er recht. Ich finde es zwar belanglos, sich aufzuregen über Aktionen jeglicher Art, aber wenn es geschieht, soll es ehrlich geschehn. Sie machen mir, Cherubim, nicht mehr den Eindruck eines so sichern Menschen.

Cherubim:

Fürst! Ich habe doch nicht umsonst gearbeitet! Ich kann nicht kämpfen, denn ich bin auf alle Register der Begeisterung eingestellt. Wenn jetzt etwas schief geht, stürzt alles ...

Der Fürst:

Lassen Sie's stürzen! Eins stürzt nach dem andern. Sie brauchen mit Ihrer geistigen Apanage nicht hauszuhalten: seien Sie froh. Mit Ihnen ist doch nichts verloren — oder haben Sie im Ernste an sich geglaubt? Sie haben noch eben von Ihrer kleinen Wichtigkeit gesprochen. Dann haben Sie gelogen! Sie haben sich dem ewig Neuen unterworfen — tun Sie's jetzt!

Cherubim

(in Verzweiflung):

Nein, ich tu es nicht! Und ich will es auch nicht! Ich kann nicht.

Der Freund