Die Buchen rauschten um ihn, und er atmete in tiefen Zügen, als wolle er all den Dunst und die Häßlichkeit der Stadt aus seinem Innern vertreiben.
Ruhe lag über dem herbstlichen Grün und senkte sich über sein Wesen mit lindem Hauch.
Ein alter Bauer, das Gewehr auf der Schulter, kam ihm entgegen. Ein großer Hund trottete hinter ihm drein, sie sahen beide zufrieden aus.
Kinderstimmen hallten zwischen den hohen Stämmen des Waldes. Sie gehörten Ausflüglern an, die für wenige Stunden der lärmenden Großstadt entflohen waren.
In schwerem Fluge schwang eine Krähe sich über die Lichtung; noch lange klang ihr rostiger Schrei.
Bald war Tiedemann am Ziel.
Er öffnete die Gartenpforte.
Auf dem Vorplatz war ein Ruhesessel in die Sonne gerückt. Clo ruhte darauf; Hilde saß daneben und las aus einem Buche vor.
Als sie seinen Schritt auf dem Kies hörte, stand sie rasch auf; auch Clo hob den Kopf.
»Bleibt sitzen!« Er winkte ihnen zu und kam näher.