Er macht eine schnelle Wendung, damit sein Vater den blutroten Streifen nicht sieht, der quer über die linke Wange läuft in hochgeschwollenem Zuge.

Er gähnt.

Noch viel will Klaus Tiedemann wissen, doch Fred gibt nur einsilbige Antworten.

Mitternacht ist vorbei, als sie zur Ruhe gehen.

Mit langem Blick sieht Klaus Tiedemann seinem Sohn über den Gang nach.

Für einen Augenblick beschleicht ihn ein unangenehmes Gefühl; des anderen Haltung ist gebeugt; fast vorsichtig ängstlich klingt sein Schritt gegen die sonst geübte selbstsichere Art. Doch Klaus Tiedemann lächelt: Gewiß kommt er von der Wolny.

»Ich hab' ihm unrecht getan«, sagt er leise vor sich hin, und ohnmächtige Wut gegen die Verleumder beschleicht ihn.

Zwei Tage später. — Es ist in der Reitschule der Husaren, bei denen Fred Tiedemann in der Reserve steht.