»Nichts.« Hilde Tiedemann erinnert sich, daß bei ihrer Schwester die Friseurin ist; sie geht wieder zurück in den Salon.

Es läutet.

Sie läuft zur Tür und horcht.

Verständnislos sieht sie auf die Visitenkarte, die ihr das Mädchen reicht. Sie kennt den Namen nicht:

»Ich lasse bitten!«

Ihres Bruders Sekundant steht in der Tür.

Er verneigt sich.

Hilde erkennt die Farbe des Regiments: »Papa ist nicht zu Hause«, sagt sie zitternd.

Der andere bleibt bei der Tür.

Für einen Augenblick fallen in seinem Gesicht die konventionellen Falten, als er Hildes Erscheinung sieht, doch gleich wieder preßt er den Säbelkorb an die Brust: »Könnte ich Herrn Fred Tiedemann sprechen?« Seine Stimme ist aufgeregt.