Er legt den Arm um sie; Schauer rieseln über ihren Leib: »Nicht«, wehrt sie mit schwachem Widerstreben.
Er sieht ihr in die Augen: kleine, braune Punkte, die ängstlich auf ihn starren. Sie legt den Kopf zurück und atmet schwer. Seine Lippen berühren ihre Stirn.
»Nicht!« haucht sie noch einmal; dann wirft sie sich ihm an die Brust in zitterndem Schluchzen.
»Ich hab' dich so lieb!«
Er hebt ihren Kopf und küßt sie auf beide Augen.
Sie klammert sich fest; nun verläßt sie die Kraft, da sie sich geborgen weiß. Mit hastigen Worten redet sie von ihrer Angst, nun muß sie nicht mehr schweigen. Sie will kein Geheimnis vor ihm haben.
Mit milden Worten beruhigt er sie; er läßt sie an seiner Brust sich ausweinen, und wilder Haß gegen Fred befällt ihn. Unter Tränen lächelnd sieht sie zu ihm auf: »Nun lassen wir uns nimmer!«
»Nein, mein Lieb!«
»Es ist doch nichts Schlechtes,« fragt sie in rührender Hilflosigkeit, »daß ich es dir jetzt gesagt habe?«
»Aber, Kind!«