»Nun ja!« Sie legte den Kopf an seine Schulter und schmiegt ihre Wange mit glücklichem Lächeln fest an die seine. »Ich hab's auch nicht länger verschweigen können.«

Er preßt seinen Mund auf ihre roten Lippen; ein Zittern geht durch ihre Gestalt.

Dann reißt sie sich aus seinen Armen. Klaus Tiedemann steht in der Tür.

Auch T. A. Hansen ist zurückgewichen.

Der da vor ihm scheint kein Lebender! Der Kopf ist ihm auf die Brust gesunken, schlaff hängen die Arme.

Mit irrem Blick sieht er um sich: »Ist Alfred hier?«

Hilde will antworten, doch wie gelähmt hält sie inne.

Mit hastigem Ruck hat ihr Vater den Kopf gehoben; seine Augen schießen Blitze, er steht vor Hansen:

»Nun malen Sie das Bild: ein Tiedemann als Betrüger. Sie treffen derlei Sachen, Herr!« Er lacht schneidend und wirft sich in einen Fauteuil, den Kopf in den Händen vergraben.

Der beiden Blicke finden sich, über des alten Mannes gebeugter Gestalt halten sie schweigende Zwiesprache.