»Laß nur, Hilde,« ihr Vater drückte sie auf den Sessel nieder, »ich werde es schon allein machen.« Er atmete schwer; es war ihm nicht leicht gefallen, seinen Sohn darum zu ersuchen; er ging zur Tür hinaus.
»Du hast Papa weh getan,« sagte Hilde vorwurfsvoll.
Schnell war Leo in die Höhe:
»Ich werde Papas Rede aufsetzen,« rief er und lief zur Tür, »du bist ein Esel, Fred.«
»Wird hübsch werden«, rief ihm Fred nach. Er trommelte auf die Tischplatte: »So ein Frechling!«
»Ich versteh' dich nicht.« Hilde schüttelte den Kopf. »Du mußt doch gesehen haben, Fred, wie viel Papa daran lag, daß du ihm behilflich bist. Was hat er für dich getan!«
»Wär' ich der Vater, so hätt' ich's auch getan.«
Sie sah ihn mit langem Blicke bittend an[.] »Setze ihm die Rede auf, Fred! Nachmittags lernt er sie auswendig, und alles ist recht.«
»Nein! Ich seh' nicht ein, warum man ihn in seiner Schwäche unterstützen soll. Er hat oft genug davon gesprochen, was er für ein tüchtiger Kaufmann gewesen ist; er wird das auch zusammenbringen.«
Sie gab keine Antwort.