»Bevor er nicht hier ist, läßt sich überhaupt nichts machen!«
»Es muß heute nacht geschehen sein,« sagt Görnemann mit großen Augen.
Klaus Tiedemann drängt zur Ruhe: »Man muß warten, bis Fred hier ist.« Er stellt sich, als wüßte er um dessen Ausbleiben.
Er wird auf ihn warten.
Die beiden anderen sollen ruhig nach Hause gehen, morgen früh wird sich alles geklärt haben.
Sie folgen mit leisem Widerstreben, weil sie merken, daß er allein sein will.
Mit traurigen Augen mißt ihn Görnemann.
»Soll ich nicht doch bei dir bleiben?« fragt Gerhard.
»Nein!« Er drückte beiden die Hände. »Geht nach Hause, es ist besser so!«
Die Tür fällt zu, die Schritte verhallen: Gerhard geht hinauf zu Hilde. Er wird die Nacht über aufbleiben; wenn sie jemandes benötigt, soll sie nach ihm schicken.