Aus dem Dunkel leuchten ihm gespenstige Augen entgegen: er hört des Toten Stimme:

»Das Leben hat keinen Wert.«

Hansens Bild zerfließt mit dem Gebilde seiner erregten Phantasie zu einem Ganzen.

Er tut einen wilden Schrei. Ein furchtbarer Druck raubt ihm plötzlich den Atem. Er bäumt sich auf; schwarz wie ein Grab umgeben ihn die finsteren Wände.

Ist das der Tod?

Sein Herz macht schwere, unregelmäßige Schläge. Er merkt, wie ihm das Blut durch die Adern schnellt; er sinkt nach rückwärts. Kraftlos fallen die Glieder herab; weit treten die Augen hervor und starren entsetzt in das Dunkel.

Schwerer Druck lastet auf seiner Brust; in seinen Ohren ist ein heulendes Sausen und Brausen. Wie gelähmt liegt die Zunge im Munde. Kein Glied kann er rühren. Kalter Schweiß rinnt über sein Gesicht.

Der Kopf fällt vornüber.

Hart, erbarmungslos starr stehen die Wände.

Regungslos liegt Klaus Tiedemann; nur die Uhr in seiner Tasche tickt weiter. — — —