»Dummes Geschwätz,« fuhr Fred auf, »kein wahres Wort ist daran; sie ist eine riesig gebildete, feine Frau, die in den ersten Kreisen der Stadt verkehrt.«
»Hilde hat's ja auch nur von Hansen gehört,« lachte Leo, »und bei dem muß man immer nur die Hälfte glauben mit seinem frechen Maul.«
»Leo,« in bitterer Verlegenheit preßte die Schwester die Lippen zusammen, »du weißt wohl wieder nicht recht, was du daher redest?«
»Oh, ganz genau,« kam in streitseliger Behaglichkeit die Antwort, »es ist so.«
»Apropos,« sagte Fred Tiedemann, »weil Hansen erwähnt wurde: den müssen wir diesmal entschieden einladen!«
»Hansen? Nein! Warum den?« Der alte Tiedemann schien dem Karikaturenzeichner wenig Sympathie entgegenzubringen, »den kann man doch nicht mit Solt zusammenbringen.«
»Wir brauchen ihn für das Wohltätigkeitsfest! Laden wir ihn nicht ein, macht er uns dann nicht den Narren — und wir haben keinen anderen, der so schnell arbeitet und uns die Sachen umsonst überläßt.«
»Aber die Geschichte mit den Solts!«
»Welche denn?«
»Na hörst du!«