»Hat sich was mit der Einigkeit! Die Hauptsache ist, daß man kein Geld verliert.«

»Hm, das weiß ich nicht.«

»Aber ich. Bitt' dich, wohin soll denn das führen? Ich muß jetzt schon meine ganzen Akzepte hergeben und teuer verzinsen, wenn ich Geld haben will. Das ist ein starker Verlust für mich, wo ich so immer sehr viel mit Rimessen arbeite.« Er schwieg, als fürchte er, zuviel gesagt zu haben. Unsicher sah der Alte auf:

»Gehen denn die Gruben schlecht? Du wirst doch nicht in Schwierigkeiten kommen?«

»Davon ist keine Rede.« Lecart nahm einen leichtfertigen Ton an. »Wo denkst du hin: Charles Lecart in Geldverlegenheiten?« Er lachte. Es klang häßlich und gepreßt, daß Clo einen schnellen Blick herüberwarf. »Im Gegenteil, ich denke jetzt die Mansbergschen Fabriken an mich zu bringen und viel Nutzen daraus zu schlagen.«

»Das ist etwas anderes.« Erleichtert atmete Klaus Tiedemann auf.

»Jetzt werdet ihr auch bald den Zinsfuß herabsetzen müssen?« sagte Lecart so nebenbei.

Der Alte schüttelte den Kopf. »Das weiß ich nicht genau, da frage den Görnemann, aber ich glaube nicht, denn das Geld hat nach der amerikanischen Erdbebenkatastrophe wieder reichliche Verwendung.«

»Das kann doch nicht so viel ausmachen.« Lecart hielt einen Augenblick nachdenklich inne, dann fuhr er lebhaft fort: »Uebrigens, ich werde mich gleich erkundigen, ich habe so eine Menge mit Görnemann zu besprechen. Du bist, wie ich sehe, nicht mehr auf dem Laufenden?«

»Ich habe mir zum Prinzip gemacht, mich von dem Augenblicke an, als Fred an meine Stelle trat, um nichts mehr zu bekümmern.«