»Bitte,« Fürst Solt legte eine Riesennote vor Frau Maja Wolny und trat mit einer Verbeugung zurück. Fred Tiedemann sah darauf hin und ärgerte sich: es war mehr, als er hatte zeichnen wollen.
Er sah fragend zu seinem Vater hinüber:
Der hatte die Situation und den Befehl begriffen. Mit hastigen Schritten und vor Erregung rotem Kopf, daß er nun vor so vielen Menschen sprechen müßte, die er alle als über sich stehend ansah, trat er vor und gab die doppelte Summe in Frau Majas Hände: »Von unserem Hause.«
»Meinen herzlichsten Dank, im Namen der Sache.«
Klaus Tiedemann verneigte sich, wie er es bei dem Fürsten gesehen hatte. »Das soll nur der Anfang sein.«
Fürst Solt trat in die Fensternische.
Nun kamen alle anderen, an der Spitze Lecart und Behrens. Klaus Tiedemann sah mit scharfen Augen zu: Behrens mußte viel geben, der zog den armen Leuten die Haut über die Ohren ... Die beiden Männer nickten sich steif zu; sie konnten es noch immer nicht vergessen, daß sie in der Jugend Konkurrenten gewesen waren. Und dann — die Behrens hatten wohl auch reichlich Geld erworben, aber ihre Art hatte sich nicht verfeinert und war derb geblieben, wie am Anfang, da Heinz Behrens am Getreideeck als kleiner Makler begonnen hatte! Behrens sagte zu Tiedemann:
»Wie soll der Schwindel heißen?«
»Das wissen wir selbst noch nicht; ursprünglich wollten wir ein orientalisches Fest, aber die Kostüme kommen zu teuer; das drückt den Reingewinn.«
»Mhm,« Heinz Behrens zog den Mund breit, »das ist wahr.«