„Gut. Was brennen Sie da?“

„Fast nur Torf.“

„Wie in Ostfriesland, nicht wahr?“

„Ich glaube, Exzellenz“ war meine Antwort.

„Wie wird der Torf dort gewonnen?“

„Er wird – er wird aus der Erde gegraben.“

„Das wußt’ ich schon, daß er nicht von den Bäumen gepflückt wird! Ich will zunächst genau wissen, mit welcher Art von Instrumenten er aus dem Boden gehoben wird? Wann gräbt man ihn? Wie lange läßt man ihn trocknen? Wie lange Zeit bedarf er dazu? Und wie ich schon eben sagte, wie ist solch ein Werkzeug gestaltet, womit man den Torf bei Ihnen gräbt? Nun sagen Sie mir und zeichnen Sie mir doch einmal die Form genau hier auf das Papier. Hier haben Sie einen Bleistift dazu.“

„Nun, können Sie Das nicht zeichnen?“ fuhr er dann fort, da ich noch verblüfft schwieg. „So beschreiben Sie es mir wenigstens, Sie sehen ja, daß ich mich dafür interessiere.“

Ich beharrte in festem Schweigen. So einen Torfsoden hatte ich zwar oft genug gesehen und sogar in der Hand gehabt, beim Ofenheizen. Aber da ich aus der reinen, echten Marsch stammte, so war mir doch die eigentliche Gewinnung des Torfes völlig fremd.

„Sie brennen also den Torf täglich und wissen dennoch nichts davon, wie er gewonnen wird? Junger Mann, Das mögen Sie offen gestehen?“