Aber jener Vorwurf ist mir seitdem immer wieder aufgetaucht, er ist noch jetzt zäh.
Heute, da die Meinung Modefarbe bekommt, die ganze Entwickelungslehre gehe wieder zurück, kann man auch ihn wieder lebhafter hören. Wenn der ganze Ideengang Darwins erst wieder abgetan ist, heißt es, so werden wohl auch diese tollen Ziffern, mit denen wir unsern armen Kopf quälen sollten, endlich verschwinden.
Und dabei ist der wahre Sachverhalt heute der ganz genau gleiche wie früher.
Höchstens ist er noch schärfer geworden, — schärfer in der unbedingten Forderung größtmöglichster Zeiträume für die Geologie.
Es gibt eine Hauptquelle für diese Mißverständnisse.
Sie sprudelt, solange wir eine echte Geologie haben.
Immer haben wir von außerordentlich viel Zeit gehört, die dort nötig sei, — aber wir haben auch immer das größte Schwanken gesehen innerhalb der Naturforschung über die eigentlichen Ziffern. Um diese engeren Ziffern ist jedesmal der erbittertste Zwist geführt worden, sobald eine genannt war, und so oft der Fernstehende einen solchen Kampf mit dem Sturz einer Ziffer enden sah, machte er sich seinen Vers, es sei nun aus dort mit der ganzen Zeitrechnung der Millionen.
Wer aber tiefer in die Karten schaut, dem erscheint gerade als das Entscheidende, daß jeder Sturz der Ziffer immer nur ein Sieg war des noch ausgedehnteren Maßes überhaupt. Als zu klein ist noch jede echte geologische Ziffer verworfen worden.
Das spielt jetzt seit anderthalb hundert Jahren.
Der erste geologische Rechner modernen Stils ist Buffon im achtzehnten Jahrhundert.