Es kam die Antwort Hiobs, daß wir den Sinn der Welt nicht verstehen könnten, weil wir zu klein sind.

Oder die furchtbare Antwort des Harfners bei Goethe:

„Ihr führt ins Leben ihn hinein,

Ihr laßt den Armen schuldig werden,

Dann übergebt ihr ihn der Pein,

Denn jede Schuld rächt sich auf Erden.“

Dieser Vers malt unvergleichlich das reine „Muß“. War das das Weltprinzip nach wie vor? Der einzige Sinn der „himmlischen Mächte?“

Was Wunder, wenn Prometheus sich dagegen auflehnte, das trotzige Ich, das, an den Felsen des „Muß“ geschmiedet, doch noch höhnt:

„Ich kenne nichts Ärmeres als Euch Götter.“

Prometheus hat eben tatsächlich etwas mehr als das Muß. Er hat die Forderung der Liebe.