Mir genügt es vollständig zur Rettung einer philosophischen Weltauffassung, die zwar absieht von jedem Durcheinanderwerfen von Teleologie und Kausalität, die aber dabei keineswegs auf ein wüstes Welt-Kuddelmuddel hinauskommt, sondern sich sehr wohl auch etwas denken kann bei einem vernünftigen Sinn der gesamten Weltentwickelung.
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Eine Frage aber, die hinter diesen darwinistischen Problemen immer wieder auftauchen muß, ist die Zeit-Frage.
Haben wir Zeit genug in der Weltgeschichte, in der Erdgeschichte für solche schrittweisen Entwickelungen?
Es ist die Stelle, wo der starre Bibel-Glaube mit seiner alttestamentlichen Schöpfungsgeschichte zuerst gescheitert ist, — bei dieser Zeit-Frage.
Noch immer aber herrscht über sie trotz dieses wahrlich schon nicht gering zu achtenden Kampf-Wertes vielfältig eine Unklarheit, wie kaum über einen zweiten Darwin-Punkt. Auch hier wird — erst mißverstanden — und dann losgeredet.
Ich erinnere mich auch dazu einer kleinen Geschichte, die mir symbolisch bedeutsam scheint.
Am 27. August 1883 explodierte in der Sunda-Straße zwischen Sumatra und Java der Vulkan Krakatau.
Er explodierte buchstäblich, als das Meereswasser sich in seinen halb geschmolzenen Krater ergoß.
Das Wasser wurde an der glühenden Lava zu Dampf, und auf diesen ungeheuerlichen Druck hin platzte die ganze Krakatau-Insel.