Er betrachtete sein Cello. Da in der Fuge saß ein Fleckchen Staub. Er nahm sein sauberes weißes Taschentuch und wischte ihn aus.

Die zweite Piece war Hornbachs symphonische Dichtung.

Die Pause war jetzt um. Ganz leise und vorsichtig rupfte Behnke noch einmal an den Saiten. Er schüttelte den Kopf.

Aber Hornbach gab schon das Zeichen.

Es durchfuhr alle wie ein elektrischer Strom.

Behnke perlte der Schweiß von der Stirn.

Gar fein bebten die Geigen ... Zitternd jauchzten die Klarinetten und Flöten. Mächtig schmetterten die Blechbläser. Voller und voller rauschten die Akkorde. Das war der Tag, der erwachte.

Behnke hatte bis jetzt nur in der Begleitung zu spielen. Die Celli schwollen an und sanken wieder wie leichte Wellen eines Sees.

Und immer höher und mächtiger schwollen die anderen Stimmen an. Licht und Jubel und Leben ...!

Nun mußte es bald kommen.