Hornbach hing liebenswürdig den Kranz über seines Cellisten Pult. Ja, er sollte ihm gehören. Aber Behnke lächelte nur stumpf.

Das Solo mußte wiederholt werden.

»Noch einmal also, lieber Behnke, bitte,« sagte der Kapellmeister. »Noch einmal so.« Und er hob den Stab.

Behnke spielte. Mit der gleichen Fertigkeit wohl, aber es klang tot. Die zitternden Geigen deckten das Cello.

Die symphonische Dichtung Hornbachs hatte rauschenden Erfolg errungen. Der Komponist feierte höchste Triumphe.

Gebrochen schlich Fritz Behnke heim.

Kaum daß er sein Zimmer erreichen konnte. Fieber schüttelte ihn.

Als die Zeitungen reiches Lob für sein treffliches Spiel brachten, lag er sterbenskrank.

Der Fürst ernannte ihn zum Kammermusiker. Als er's hörte, lächelte er.

Behnke wurde nicht wieder ganz gesund. Vom Nervenfieber genesen, mußte er pensioniert werden. —