Dann gefiel's ihm. Es war ihm so wohl dabei. Und wieder packte es ihn, einzuhalten und herumzusehen und so laut und jubelnd und jauchzend er konnte, Lene! Lene!! Lene!!! zu rufen.
Aber er tat's nicht. Dann fühlte er, wie's ihm zu Kopfe stieg, siedend heiß, und wie sein Herz hoch schlug. Da schämte er sich. Und er mähte kräftig weiter.
Ja, auf die Dauer wurd's ihm doch zur Qual, was ihm da mit der Lene in den Kopf geschossen war — und doch war's ihm lieb.
Hinter dem Kaspar her schaffte immer tapfer die Lene. Wenn sie auch mal zu ihm hinäugte, sie hielt sich doch nicht weiter dabei auf. Aber sie bewunderte den Kaspar und hielt ihn für den stärksten Kerl, den sie kannte. Auch für den besten und trefflichsten.
Was nur mit ihm los war!
Wenn sie merkte, wie er etwas sagen wollte, fragte sie jedesmal: Was? Aber er schüttelte nur den Kopf.
Etwas war, das war ihr sicher.
Und auch mit ihr war eine Veränderung vorgegangen. Was ging sie der Kaspar an! der war heut ein Schaffnarr! Einfältig, sie so ins Keuchen zu bringen! —
Aber sie konnte ihm doch nicht böse sein. Nein, er war doch — ja, er war doch ein Prachtkerl. Immer mußte sie zu ihm sehen, immer stak ihr nur der Kaspar im Kopf. Es ärgerte sie halb, halb war's ihr recht. Aber — äh brr! — was ging sie der Kaspar an! Und sie schlug in Gedanken ein Schnippchen. —
Mittlerweile hatte ein Bube das Mittagessen herausgebracht.