Er warf ihn in den Klee — und frei war er von allem Banne! Er umfaßte Lene mit starken Armen.
Lene! — erst kam's heiß und keuchend aus der tiefen Brust. Lene! und jetzt frei und jubelnd.
Lene! Lene!!
Er hob sie empor und drückte sie an sich. Und sie lachte und zeigte ihm dabei ihre gesunden, kräftigen Zähne und sah ihm mit leuchtenden stolzen Augen gerad in die seinen. Etwas verwirrt stammelte sie: »Aber Kaspar!« schlug dann aber gleich die Arme um seinen Hals und hielt sich mit aller Kraft fest.
Und der Kaspar hob sie hoch und jauchzte laut. Er trug sie tiefer in den Klee hinein, tanzend, wie im Rausche. Seine Augen glühten, seine Zähne bissen sich in ihre Lippen.
Zart legte er sie nieder, wie ein Kind die Puppe.
Die Lene aber hielt ihn fest und zog ihn zu sich herab. Mund an Mund. In den Augen der Lene spielte es in wechselnden heißen Lichtern. Und sie umfaßten sich fester. Noch ein ersticktes: Lene! — und es ward still.
Die Luft flimmerte wie heißer Atem — hoch auf stieg eine trillernde Lerche. Und der Schöpfer ruhte und schloß die Augen, denn er wußte, daß alles gut war in seiner Schöpfung.