»Auf Gnad' und Barmherzigkeit, Jerrisepp, nein, dadrauf sind wir doch noch nit angewiesen. Nit wahr, Mutter? Wir haben all unser Tag redlich geschafft und hausgehalten, und wann wir ruhen wollen, ruhen wir daheim, wo wir alt geworden sind und wo wir auch sterben wollen. Nit wahr, Mutter?«
Das hatte sehr traurig und bitter geklungen.
Aus den Augen der Müllerin war nun das Glänzende geschwunden. Sie waren trübe geworden, und sie mußte sich schnäuzen.
»So ist das aber nit gemeint, Nachbar, und so ist das auch nit zu verstehen. Ihr seid ja dann bei Eurer Tochter.«
»Hm, hm!«
Dann war's wieder eine Weile still.
Die Tür ging auf, und Eve steckte den Kopf herein.
»Soll ich den Kaffee bringen?« fragte sie.
»Ja, bring ihn,« sagte der Vater.
Der Jerrisepp trank eine Schale Kaffee mit und aß ein Stückchen Apfelkuchen, den die Müllerin alle Sonntage backte, sobald es Äpfel gab und solange es gab.