Der Wiesenmüller sah sich um, Küch' und Keller, das Wasser, das neue Rad, den neuen Gang, den Stall, den Dachboden. Es gefiel ihm alles sehr gut. Ordentlich begeistert war er von allem, was der Jerrisepp eingerichtet hatte, und er kargte nicht mit seinem Lobe.

»Aber in der Mühle drunten bleiben wir wohnen, wir zwei Alten. Fertig!«

»Wie Ihr wollt.«

»Den Kniestock sparst du dir. Fertig!«

»Wie Ihr wollt,« lächelte der Jerrisepp.

»Und die Hochzeit?«

»Noch vor der Fastnacht,« sagte der Jerrisepp.

»Noch vor der Fastnacht? Soll mir recht sein.«

Dann besprachen sie noch die Mitgift, und was so drum und dran hing.

»Es trifft sich halt so,« meinte nach einer Pause der Jerrisepp, »die neu' Chaussee hätt' auch an Euch können vorbeigehen, dann hätt' ich's Nachgucken gehabt. Freilich, mein Wasser war immer besser gewesen als Eures. Aber man muß sich zu helfen wissen. Wenn man's Leben verkehrt anpackt, nur an einer Stell', dann bleibt's verkehrt für sein Lebtag.«