Käthie lachte, als ob das ein ausgezeichneter Witz sei; sie mußte das Brett auf den Tisch stellen, um bei dem heftigen Lachen die Tassen nicht in Gefahr zu bringen. »Noch nie ist der Franzel in seinem ganzen Leben aus der Wienerstadt herausgekommen. Außer nach Ungarn. Er ist ja so an langweiliger Kerl. Wissen S’, was er ist? A Juckerhändler.«

»Ein was?«

»Für die Fiaker kauft er die Rosse, darin ist er sehr gescheit. Letzthin hat er zwei schneeweiße Schimmeln aus Ungarn geholt, die dann der Nicky Esterhazy ihm abgekauft hat.«

»Aber …«

»Sehen S’, das ist der Franzel.« Sie drehte sich um, nestelte an ihrem Mieder und holte eine kleine Photographie hervor, die an einem sehr warmen Platz über dem Herzen geruht hatte.

Er betrachtete das Bild, und Käthies Kopf bog sich über seinen Arm, um gleichfalls den Anblick zu haben.

»Gelt, er ist recht hübsch?«

»O ja.«

»Der Schnurrbart ist das beste, nicht wahr?«

»Hm!«