Aber Karl Heinrich!
Wie der Junge auftauen würde! Endlich ein Mensch werden wie andre Menschen.
Was lag dem Doktor schließlich an der Allerhöchsten Ungnade. Uebers Jahr war seine Erziehungsaufgabe ja ohnehin schon beendet, und dann – lieber Gott, dann fängt man eben was andres an.
Und welch eine Wohlthat, den Karlburger verknöcherten Seelen einen Streich spielen zu können! Nie, natürlich, würde er das Kreuz von Sachsen erster Klasse erhalten, nie Geheimrat werden, nie mehr zu Hofe geladen werden – aber was will das alles heißen!
Karl Heinz, sein einst kleiner Karl Heinz – der Junge, dem sie daheim die Kehle zugeschnürt hatten! Sein guter Karl Heinz! Für den.
Er stand auf:
»Kommen Sie, bitte, mit!«
Und ganz fest und heiter, als ob es sich um eine Bagatelle handle, überschritt der Doktor die Schwelle des Speisesaals, seinen Rubikon, der ihn für ewig von dem gelobten Lande der schönen Orden und großen Titel schied.