„Monsieur?!“

„Monsieur!“

„Laßt mich frei! was fällt Euch ein?“

„Ich leid’s nicht, daß Ihr Mademoiselle mißhandelt; — tretet hinter mich, Mademoiselle!“

„Margot, Margot!“ rief endlich der Wirt zum Dauphinswappen.

Margot erschien, stemmte aber nur die Arme in die Seite und sah der Szene zu, ohne ihrem Herrn zu Hilfe zu kommen.

„Haltet ihn, um Gottes willen, haltet ihn, er wird mich ermorden, wenn Ihr ihn freilaßt!“ rief Mademoiselle Bullot.

„Seid ruhig, Schönste; er soll Euch nichts zuleide tun. Pfui, schämt Euch, Monsieur, wie könnt Ihr eine liebenswürdige Tochter also behandeln?“

„Ich frage Euch zum letztenmal, wollt Ihr mich loslassen?“

„In Ewigkeit nicht, wenn Ihr mir nicht den Strick gebt, Signor, und versprecht artig zu sein gegen die Damen, Signor!“