Salomon Jakob, ein Jude aus Metz, welcher die Verbindung des „Unbegreiflichen“ mit Deutschland vermittelt.

Wer klopft in dunkler Nacht an die Pforte des Landhauses zu Coubron?

Franz Heinrich von Montmorency-Luxemburg, Pair und Marschall von Frankreich, welchen Stefano Vinacche die Kunst lehren soll, den Teufel zu beschwören.

In dunkler Nacht fährt nach Coubron der Herzog von Nevers, um sich in die geheimen Wissenschaften einweihen zu lassen.

In dunkler Nacht fährt nach Coubron Karl d’Albert, Herzog von Chaulnes, und Madame de Vinacche empfängt ihn in brokatnen Gewändern, geschmückt mit einer Cordeliere und einem Halsband im Wert von sechstausend Livres.

Notre Dame de Miracle, wie habe ich für Euer Glück gesorgt, Allerschönste!“ sagt der Herzog von Chaulnes, und die Tochter des Wirts zum Dauphinswappen verbeugt sich mit dem Anstand einer großen Dame und führt den hohen Gast und Gönner in ihren Salon, welcher den Vergleich mit jedem andern zu Paris aushält.

Stefano Vinacche trägt nicht mehr sein eigenes Haar; eine wallende gewaltige Lockenperücke bedeckt sein kluges Haupt. Mit feiner Ironie sagt er, in den wallenden Stirnlocken dieser seiner Perücke halte er seinen Spiritus familiaris, sein „folet“ verborgen und gefesselt.

Notre Dame de Miracle, Ihr seid ein großer Mann, Etienne!“ sagt der Herzog von Chaulnes, und der Hausherr von Coubron verbeugt sich lächelnd:

„O Monseigneur!“

„Ja, ja, wer hätte das gedacht, als ich Euch in Italien von der Landstraße aufhob? Wer hätte das gedacht, als ich Euch durch den Grafen von Auvergne vom Galgen errettete; — Vinacche, Ihr müßt mir sehr dankbar sein.“