„Keine fremden Zungen jetzo, Alter! Wir verbitten uns das. Du gehst mit uns, wohin wir dich führen werden.“
„Schlecht Wetter draußen —“
„Aber gut genug, um eine lustige Nacht daraus zu machen in Höxter! Sämtliche gegenwärtige, ehrbare und fröhliche Kumpanei, Mann für Mann, geht mit.“
„Aber zuerst will ich doch wissen, was es gibt, Gevattern.“
„Hunger und Wut, Herr Doktor!“ schrie’s aus dem Haufen. „Alles, was die Franzosen uns gelassen haben.“
„Und einen elenden Durst dazu!“
„Ja saufen könnt Ihr, aber es ist das letzte vom Faß, und kein allerletztes gibt es offenkundig in Höxter! Gerade deshalb wollen wir die Kellerschlüssel holen. Die Lutherischen fallen auf die Katholiken und umgekehrt. Daß wir deinem Onkel auch in der Vergadderung einen Besuch machen, wirst du sicherlich nicht übelnehmen, Lambert.“
„Scabies capiat — der Teufel hole meinen Herrn Onkel!“ rief der Student; doch jetzt nahm ihn Hans Vogedes am Arm und flüsterte ihm zu, um, wie er meinte, sein letztes Schwanken und Überlegen triumphvoll zu besiegen:
„Und nachher oder darzwischen fallen wir auch den Juden auf die Köpfe! Was? He? Was sagt Ihr?“
Der Student sah den Verführer einen langen Augenblick an, und dann sagte er: