Blücher allein hatte nach Jena und Auerstädt den Säbel in der Faust behalten; aus flüchtigem Volk raffte er noch ein Heer mit dem Rest seiner Reiter, sich über See mit englischen Schiffen nach Danzig zu schlagen.
Er kämpfte sich durch bis nach Lübeck, er brachte die Wut der Franzosen und unermeßliches Leid über die Reichsstadt und wurde trotzdem gefangen; aber der tollkühne Ritt hob seinen Ruhm aus der Schande.
Wo eine Hoffnung war, je aus der Knechtschaft zu kommen, wurde sein Name genannt; als sein weißer Schnauzbart in Breslau erkannt war, hatte der kommende Krieg seinen Meister gefunden.
Den Marschall Vorwärts hießen die Russen zuerst den fröhlichen Alten, der nie ein bänglicher Zauderer war, der jeglichen Stier bei den Hörnern packte und für den schwankenden Mut der Verbündeten den zornigen Treiber vorstellte.
Denn es ging nicht so rasch in dem Feldzug, wie die preußischen Herzen erhofften; immer noch war der Korse Meister im Feld, immer noch wußte der Kaiser neue Heere zu raffen.
Bei Lützen und Bautzen wurde die preußische Landwehr zweimal geschlagen, und Scharnhorst, ihr Schöpfer, sank in die blutige Mahd; schon fingen die Federn ihr Kritzelwerk an, schon schien den Schwachen der Feldzug verloren.
Aber der Waffenstillstand wurde kein Friede, und als der Kampf im Sommer neu brannte, war die Habsburger Hofburg, zögernd und zweideutig zwar, dem Bund beigetreten.
Da endlich gelang es dem zornigen Marschall, das Wasser auf seine Mühlen zu bringen; an der Katzbach schlug er die erste siegreiche Schlacht über die stolzen Franzosen, und nun blieb das Glück seiner Landwehr günstig, bis sie bei Möckern Sieger der großen Völkerschlacht wurde.
Der Marschall Blücher blieb der zornige Treiber, und eher ruhte sein Ungestüm nicht, bis die Fürsten und Federn seinem Säbel den Weg nach Frankreich freigaben.