„Oh wie traurig! Als Offizier?“
„Jawohl, als Offizier.“
„Eigentümlich, wie Sie sich Schokolade eingießen!“ sang irgendwo eine Stimme.
„Und Sie sind hier in unsere Stadt gekommen, um das Abiturium zu machen?“
„Jawohl, ich war jahrelang auf dem Lande, nun will ich hier das Abiturium machen.“
„Wolfgang erzählt, Sie seien sehr fleißig.“
„Ich will mit der Schule schnell zu Ende kommen.“
„So –?“
Frau Seyderhelm wandte den Kopf nach einer anderen Richtung, da sie von dort gerufen wurde. Nun konnte auch ich mich umsehen.
Neben mir saß eine junge Dame, die auf ihrem hellblauen Kleid Schokoladenflecke mit der Serviette abrieb. Diese junge Dame hatte golden schimmernde, von den Wimpern tiefbeschattete Augen, kastanienbraunes Haar, einen spöttisch verzogenen Mund und lange schmale Finger, die auf irgendeine Art an die Kälte des Winters erinnerten, an Elfenbein und an die Heiligtümer indischer Völker.