Der geistliche Herr erzählte der Dame mit dem großen Hut, daß Ihre Hoheit Prinzessin Clementine am vorigen Sonntag in der Kirche sehr blaß ausgesehen habe und augenscheinlich an Kopfschmerzen leide; welche Bemerkung seine Dame mit einem kurzen, nervösen Gähnen, einem verlegenen Hinunterschlucken und einem ehrfurchtsvollen „Gewiß, Herr Pastor“ erwiderte.

Irgendein Mädchen, ein braves Kind mit dickem lustigen Gesicht und roten Händen forderte mich auf, mit ihr zu tanzen; ich lehnte mit strenger Stirne und finsteren Blicken ab. Sie schüttelte den Kopf, lachte leis, so daß sich ihre Nase in viele Falten zog, sagte: „Nein, so etwas!“ und verschwand mit einem andern, wobei sie den Hals ihres Tänzers mit den Armen umschloß und die guten dicken Finger auf seinem Nacken faltete.

Wolfgang bat die Dame mit dem großen Hut und den exzentrischen Bewegungen um einen Tanz. Die Dame sträubte sich ein wenig, sprach sehr viel von ihrem Alter und vom Muttersein in die leere Luft und sagte endlich zu. Man klatschte im Takt zu ihrem Tanze und bereitete sich alsdann zur Quadrille vor.

Ich begann mich mit irgend jemandem über unsere Lehrer zu unterhalten; ich war witzig, der Bengel lachte und verbeugte sich darauf vor mir.

Wolfgang trat auf mich zu.

„Du tanzt nicht?“

„Nein. Danke.“

„Nie?“

„O doch.“

„Magst du heute nicht?“