Sie sah mich wieder mit ihren lockenden Augen an, wobei sie die Lider ein wenig zusammenzog. Mir war, als liebkosten mich die goldfarbenen seidenen Wimpern.

„Was wird Herr Regnitz für ein Pferd reiten?“

O weh, sie sagte wieder Herr Regnitz!

„Willst du einen ruhigen Gaul, Walter?“

„Nein, im Gegenteil.“

„Gut, du sollst die Moissi haben. Eine Rappstute, weißt du. Du bekommst den neuen Sattel, den mir Mama geschenkt hat.“

„Hören Sie zu, Walter, das ist eine unerhörte Gnade.“

O – sie sagte wieder Walter!

Ich spürte in diesem Augenblick den einzigartigen Duft von Ninas mädchenhaftem Körper. Ich sog ihn wissend und gekräftigt ein.

Der Teufel wird mir an diesem Abend wenig anhaben können. Ich habe mein Match gewonnen und morgen reite ich Moissi.