Als ich oben angelangt war, sah ich, wie Nina ihre Hand auf Wolfgangs Arm gelegt hatte. Sie schien ihn etwas zu fragen. Er beantwortete Ninas Frage, und sein Gesicht bekam den überaus liebenswürdigen und ritterlichen Zug, den ich an ihm liebte. Ein kindliches, verhaltenes Schluchzen stieg in mir empor.

Ich setzte mich an den Tisch, Nina und Wolfgang sahen mich an.

„Na Lieber? Wie gehts?“ fragte Wolfgang.

„Danke, die Pferde fressen.“

Nina lachte und blickte fort.

Ich wurde rot.

Nina sprach in näselndem Ton von Trüffeln.

„Sieh mal, Wolfgang, wie witzig, hier gibt es gefüllte Trüffel. Raffiniert – nicht?“

„Nina, du redest wie ein Kavallerieoffizier,“ sagte Wolfgang, wandte mir sein Gesicht schräg zu und fragte in seinem kindlichen Ton:

„Spricht sie nicht wie ein Gardekürassier?“