[5] Dümmler II, 418. Wenn dieser S. 434 die Existenz einer Hofschule für Laien schon unter Ludwig bestreitet, so ist zuzugeben, dass kein Zeugniss davon vorhanden ist; doch möchte ich glauben, dass für die dem König commendierten Jünglinge einiger Unterricht nicht gefehlt haben wird.

[6] Fast zweifellos nach Bossert, Württemb. Vierteljahrshefte 1889, S. 142-144.

[7] In der Grabschrift seiner Tante Warentrudis, Aebtissin von Pfalzel. Schwester Hetti's, heißt es von Thietgaud: „Cujus germanus vir clarus in omnibus extat, Nomine Grimaldus, ore et honore potens.“ Poet. Lat. II, 661.

[8] Dümmler, Poet. Lat. II, 169; St. Gall. Denkmale (Mitth. der Antiqu. Ges. XII, 6) S. 215; S. 248-250 über Gozbald und Grimald oder Grimold [←], und über diesen Ostfr. I, 92. II, 434-438. Die Bedenken von L. Delisle, Sacram. p. 258, gegen die ihm beigemessene Fortführung des Sacram. scheinen mir nicht begründet.

[9] An ihn ist eine zweite Widmung gerichtet, verbess. Abdr. Forsch. XXV, 198, vgl. Dümmler, Ostfr. II, 432. Auch Lupus von Ferrières war mit ihm in litterarischem Verkehr, ep. 60 ed. Bal. und sein Epitaph von Hraban (ib. p. 398; Poet. Lat. II, 240) erwähnt, daß er die Schreiber unterwieß und daß er jung starb.

[10] Dümmler. Ostfr. II, 438. Rethfeld, Urspr. d. Fuld. Ann. S. 36.

[11] Annales Fuldenses ed. Pertz MG. SS. I, 337-415. Neue Ausg. von Fr. Kurze. Hann. 1891, vgl. dessen Abh. NA. XVII, 83-158. Uebersetzt von Rehdantz, Berl. 1852; 1889 (Geschichtschr. 23. IX, 8). Spuren von Benutzung der Ann. Fuld. 769 bis 814 im Cod. E der angelsächs. Chronik nachgewiesen von R. Pauli, GGA. 1866, S. 1416. Zum Sprachgebrauch M. Manitius, NA. XI, 68. 73. Die Fulder Fortsetzung der Laur. min. bis 817 ist oben S. 205 erwähnt, die Ann. Fuldenses antiqui S. 150. Eine schon um 830 in Fulda entstandene Compilation, welche im Anschluss an eine Vermuthung von Waitz H. Lorenz wegen der Uebereinstimmung der Ann. Hersfeld, mit Marianus Sc. annimmt, ist, wie G. Buchholtz, HZ. LXV, 141, bemerkt, unwahrscheinlich, weil sich in d. Ann. Fuld. keine Spur davon findet, und deshalb eher mit Kurze eine Arbeit des 10. Jh. anzunehmen.

[12] B. Simson bemerkt Ludw. d. Fr. II, 300 mit Recht, daß die vorhandenen Anklänge an den sog. Astronomus nicht auf Benutzung desselben beruhen können, weil er jünger ist.

[13] Vgl. Waitz in Pertz Archiv VI, 739. Simson, Ueber die Ann. Enhardi Fuld. und Ann. Sithienses, Jenaer Habilitationsschrift 1863. Waitz, Gött. Nachr. 1864, N. 3. Simson, Forschungen IV, 575. Waitz, Forsch. VI, 653. Nachr. 1873, S. 587-599. Simson, Ludw. d. Fr. I, 400-404. Waitz, Forsch. XVIII, 354-361. Simson ib. S. 607-611. Bernays, Zur Kritik karol. Ann. S. 109 ff. Simson, Karl d. Gr. I, 655. Holder-Egger NA. XIV, 206. Eine Anzahl abgerissener Sätze ist wörtlich wiederholt in den Ann. Blandinienses.

[14] Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit (1836) V, 5-11. Neue Ausg. von Waitz SS. XIII, 34-38.