[5] V. Liudgeri auct. Altfrido ed. Pertz, MG. II, 403-425 mit Zusätzen und Mirakeln aus den späteren Biographieen. Vitae S. Liudgeri ed. Diekamp, 4 Bd. der Geschichtsquellen d. Bisth. Münster, 1881, mit Benutzung des von Pertz nicht verglichenen Cod. Vossianus. Uebersetzung in: Hüsing, Der h. Liudger, Münster 1878, S. 174-200, und Pingsmann, Der h. Ludgerus, Freiburg 1879, S. 199-228; von Grandaur bei V. Willibrordi. Vgl. Ebert II, 338. — Catal. abb. SS. XIII, 288.
[6] Diekamp. Vitae Liudgeri, p. XXI. Anm. 1. Zu unterscheiden ist ein älterer Gerfrid, welcher eine Bibel schreiben ließ, deren Widmungsverse sich erhalten haben, Poet. Lat. I, 285.
[7] Dümmler, Sedulii Scotti Carmina XL p. 28. Poet. Lat. III, 219.
[8] Zu diesem Kreise gehört auch die Legende über die Stiftung des Klosters Freckenhorst oder Vita S. Thiadildis, ed. Jo. Gamans, Acta SS. Jan. II, 1156-1160 (Kindlinger, Münst. Beitr. II, 9; deutsch in Dorows Denkm.), welche aber erst im 15. Jahrh. aufgezeichnet und von geringem Werth ist. Vgl. Wilmans, Kaiserurkunden der Provinz Westfalen I, 416. W. Diekamp, Forsch. XXIV, 629-653.
[9] Fundatio monasterii Werthinensis bei Ficker, Die Münsterischen Chroniken (1851) S. 352-355. Diekamp, Vitae Liudgeri, p. 286-294, mit neuen Hülfsmitteln; vgl. Al. Schulte, Mittheil. II, 637. Diekamp in d. Zts. f. Westf. Gesch. u. Alt. XLI, 148-164, u. Erläuterung einer Urk. K. Arnulfs. Mitth. d. Inst. V. 622. Ausg. v. Waitz MG. SS. XV, 164-168. — Eine von Liudgers Neffen Hildegrimus diaconus, 853-888 Bischof von Halberstadt, geschriebene Hs. NA. X, 336.
[10] V. Willehadi auct. Anskario ed. Pertz, MG. SS. II, 378-390. Uebersetzt von Laurent, 1856. 1888. Geschichtschr. 14 (VIII, 3). Hs. in einem alten Sanctgaller Catalog, NA. X, 169. Ebert II, 340. Hauck II, 318 bis 320.
[11] G. Dehio, Gesch. des Erzb. Hamburg-Bremen bis zum Ausgang der Mission (Berl. 1877) Ib S. 51-53. Alcuin läßt 789 „dilectissimum meum Uilhaed episcopum“ grüßen, ep. 13 Jaffé.
[12] Rimberts bestimmte Angaben über Karls Absicht zu bezweifeln, sehe ich keinen Grund, wenn auch zuzugeben ist, daß sie keine völlig genügende Sicherheit gewähren.
[13] Diese Angabe der V. Rimb. c. 9 bekämpft Koppmann: Die mittelalterlichen Geschichtsquellen in Bezug auf Hamburg (1868) S. 25. 36-38. Doch scheint mir der Verfasser jener Vita noch eine bestimmte Ueberlieferung gehabt zu haben, und eine Ungleichheit im Stil braucht deshalb nicht hervorzutreten.
[14] V. Rimb. c. 9. Adam Br. I, 36. V. Anskarii, MG. II, 683-725, herausgegeben von Dahlmann, der in den Anmerkungen leider noch das unechte Chron. Corbejense benutzt hat. Octavausgabe v. Waitz 1884; vgl. die Bemerkungen von Kunik, Forsch. XXIV, 191-197. Uebersetzt von Laurent, 1856. 1889. Geschichtschr. 22 (IX, 7). Ueber die neueren Bearbeitungen s. H. A. Schumacher im Brem. Jahrbuch II, 444-468, und jetzt ausführlich über diese und über A. überhaupt G. Dehio a. a. O. Ebert II, 341-343. Anskars Pigmenta (Gebete zu den Psalmen) hat Lappenberg herausgegeben, Ztschr. f. Hamb. Gesch. II, 1 ff. Vgl. Koppmann, Allg. D. Biogr. I, 480-483. Hauck II, 617 ff.