[46] Das sprachlich interessante Cap. 7 theilt Dümmler in d. Zts. f. D. Alt. XXV, 99, berichtigt mit. Neue Ausg. v. Al. Knoepfler, München 1890, vgl. Dümmler, NA. XVII, 224. Eine andere wird für MG. Capitularia II vorbereitet.
[47] Mab. Anal. p. 358. Hänel in Jahn und Seebode's Archiv, 5. Supplementband, S. 115. Mommsen in den Berichten über die Verhandlungen d. K. Sächs. G. d. W. Phil. Cl. 1850, IV, 287. Rhein. Museum 1854, IX, 296. Urlichs, Codex urbis Romae topographicus, Wirceb. 1871, S. 59-78. H. Jordan, Topogr. d. Stadt Rom II behandelt den topographischen Theil. De Rossi, Inscriptt. christt. II, 1. 1888.
[48] Vgl. über ihn E. Dümmler: Ueber Ermenrich von Ellwangen u. seine Schriften, Forsch. XIII, 473-485. XIV, 403. 404. NA. IV, 321. Er schrieb den Stiftungsbrief Salomons für Wiesensteig nach Bossert, Württ. Vierteljahrshefte 1889, S. 142.
[49] Als Hraban noch Abt war, also vor 842. Erm. Sermo de Vita S. Sualonis, ed. Holder-Egger SS. XV, 151-163. Im Anfang ist Sedulii Carmen paschale benutzt, nach Manitius, Wiener SB. CXXI, 6.
[50] Dümmler, St. Gall. Denkm. S. 248. Gundram nennt er eximii ministerii conlevita.
[51] Vita Hariolfi ed. Pertz, MG. SS. X, 11-15. Ermanrich u. Mahtolf, die Träger des Dialogs, sind beide im St. G. Verbrüderungsbuch ed. Piper, p. 44, col. 111. — Ausg. v. Giefel, Württ. Geschichtsqu. II. 1888.
[52] Dieses erwähnt Ermenrich in dem Briefe mit folgenden Worten: „Adjunxi autem et huic operi breve opusculum, quod de inceptione nostri coenobii et fratrum ibidem Deo famulantium vita conscripsi ipsaque dicta viro per omnia doctissimo Gozbaldo episcopo vel approbanda seu refutanda commendavi.“ Diese Worte lassen kaum daran zweifeln, daß die Vita Hariolfi gemeint ist, obgleich von den Ellwanger Mönchen nur wenig darin vorkommt; es spricht auch, wie Dümmler bemerkt, dafür die Stelle der Vita l. c. p. 11: „quis primus hujus loci cum Deo inceptor fuerit, quantique viri Deo amabiles sub eo exstiterint“. Daß ein anderer Ermenrich aus Reichenau zu derselben Zeit eine Geschichte dieses Klosters verfaßt und ebenfalls an Gozbald gesandt haben sollte, ist unglaublich.
[53] Das Sendschreiben ist vollständig zuerst herausgegeben von Dümmler im Haller Preisvertheilungsprogramm von 1873, und bes. Abdruck. Es ist voll von grammatischen Fehlern, die zum Theil vom Abschreiber herrühren mögen. Vgl. M. Haupt im Hermes I, 403 und Dümmler in d. Forsch. a. a. O.
[54] Dümmler, Piligrim von Passau S. 144.
[55] Mabillons treffliche Kritik ist bestätigt und ergänzt durch Rettberg II, 147-151, wo Plac. Brauns Versuch, den zweiten Theil zu retten, widerlegt ist. Für denselben sind neuerdings eingetreten Fr. Pfeiffer, Freie Forschung S. 295 aus Germania I, und Friedrich KG. II, 351-366. Das letzte Stück mit der Translationsgeschichte MG. SS. IV, 382. 425-427. Ueber eine jüngere Bearbeitung Archiv XI, 270. Nach einer Mittheilung von Baumann ist dessen Ansicht, daß man bei der Erhebung der Magnusreliquien um 851 im Kloster Füssen durch einen Ellwanger Mönch die Volksüberlieferung, wie sie bis dahin sich entwickelt hatte, niederschreiben ließ; in St. Gallen wollte man, als die Magnuskirche um 890 gebaut wurde, auch eine Legende haben, verwechselte ihn mit dem Maginold der Vita S. Galli und brachte so den Wechselbalg zu Stande.