[5] Nicht daraus abzuleiten, s. Waitz, Jahrbb. unter Heinrich I, 3. Ausg. S. 259.

[6] Forschungen IX, 343-345.

[7] Heerwagen: Einige Bemerkungen zu den beiden Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde, Forschungen VIII, 367-384. Sehr beachtenswerth für die schablonenmäßige Natur der Legenden überhaupt, und zur Warnung, daß man auf die stereotypen Wendungen derselben kein Gewicht zu legen hat.

[8] Vita Mahthildis antiquior ed. Koepke, MG. SS. X, 575-582: vgl. G. Waitz in den Goett. Nachrichten 1852, N. 13. Giesebrecht, Geschichte der Kaiserzeit, I, 782-784. 835. Uebersetzung von Jaffé 1858, wo die fremden Federn des Verfassers zuerst bemerkt und nachgewiesen sind; 2. A. 1891, Geschichtschr. Bd. 31 (X, 4). R. Koepke, Forsch. VI, 147 bis 171 verficht seine Ansicht, daß der Verf. unter Otto III schrieb. Verbesserungen des Textes von Heerwagen, Forsch. VIII, 382; aus der Handschrift von Jaffé, Forsch. IX, 344. Vgl. auch Wilmans, Kaiserurkk. S. 439 ff. über das Stift Enger.

[9] Vita Mahthildis reginae ed. Pertz, MG. SS. IV, 283-302. Daraus Migne CXXXV. Varianten der älteren und besseren Düsseldorfer Handschrift giebt B. Simson im Archiv f. Gesch. d. Niederrheins VII, 159-163. R. Koepke, Forsch. VI, 170, setzt die Abfassung in das erste Jahr Heinrichs II. Ranke, Weltgesch. VIII, S. 628-634, legt den Angaben der jüngeren Vita über Heinrichs Anspruch auf die Krone grössere Bedeutung bei, als ihnen m. E. Widukind gegenüber zukommt.

[10] Auch der Pole Sbignew wurde um 1090 (adultus iam aetate) von der Herzogin Judith, seiner Stiefmutter, nach Sachsen geschickt, um in einem Nonnenkloster seinen Unterricht zu erhalten. Chron. Pol. II, 4, SS. IX, 446.

[11] MG. SS. III, 22-66. Vgl. Waitz im Archiv VI, 663-688. In Weißenburg schließt sich eine selbständige locale Fortsetzung 985-1075. 1087. 1147. an, S. 70-72. Andere kurze Ann. Weissenburgenses[←] 763-846, MG. I, 111 aus dem Cod. Weissenb. 81 in Wolfenbüttel, aber ohne Beziehung auf das Kloster, dagegen mit Hervorhebung des B. Drogo von Metz. Berichtigungen von Mone nebst kalendarischen Weißenburger Nachrichten aus derselben Handschrift in der Zeitschrift für Geschichte des Oberrh. XIII, 492. Catal. abb. SS. XIII, 319. Bücherverzeichniß unter Abt Folkmar († 1043) e cod. Weiß. 30 bei Knittel, Ulphilae Fragmenta p. 243-245; der ausgeliehenen p. 246 e cod. 35; dieses berichtigt bei Kelle, Otfrid, II, p. XVI. Becker, Catalogi S. 37 u. 133. Recht unbeholfene Schulverse aus Weißenburg saec. X. hat Dümmler herausgegeben, Zeitschr. f. D. Alt. XIX, 115-118.

[12] Die Annalen v. Hersfeld, Leipz. Diss. 1885. S. 83-103 Herstellung der Annalen von 708-973; S. 104-105 von 974-984.

[13] Die Hersfelder und die größeren Hildesheimer Jahrbücher. Progr. d. Gymn. zu Stralsund 1892.

[14] Excerpta ed. G. Waitz, MG. SS. IV, 224-228. Berichtigung in Bezug auf den Abt Megingoz, der schon 935 sein Amt niedergelegt hat, bei H. Lorenz S. 55.