[2] S. über ihn die Abhandlung von Holder-Egger im NA. I, 13-90, welche ich hier zu Grunde lege.

[3] Holder-Egger S. 55, bes. auf Gennadius gestützt. Mommsen freilich nimmt geistlichen Stand an, weil er in dem Schreiben an Augustin einen Diaconus seinen frater nennt. Das ist jedoch schon von den alten geistlichen Herausgebern als irrelevant zurückgewiesen.

[4] Chronicon vulgatum genannt, weil es zuerst, als Fortsetzung des Hieronymus, bekannt wurde, in allen Drucken mit Interpolationen. Ueber die älteste Ausgabe s. oben S. 9 [Anm.→5]. Erste und beste kritische von Pontacus: Chronica trium illustrium auctorum. Burdigalae 1604. Mommsen nimmt wegen der abschliessenden Berechnung eine erste Ausgabe bis 433 an, eine zweite bis 443, an welche Victor Tonnenensis (so schreibt M.) sich anschloss.

[5] Chronicum integrum ed. Labbe, Bibl. nova Manuscriptorum, Paris 1657, I, 16-55. Jetzt allein brauchbar die Ausgabe von Mommsen u. d. T. Epitoma chronicon. Auctt. antt. I, 341-485, woran sich verschiedene Additamente schliessen. (So weit konnte ich diesen Band benutzen.)

[6] Das sog. Chronicon Canisianum, auch Ulricianum und Augustanum nach dem Fundort der HS. in St. Ulrich u. Afra. Diese und die zweite Pariser HS. stammen aus der Sammlung des Reichenauer Reginbert. Ausg. Canis. I, 148 u. 306 ed. II. Bibl. Max. Patr. Col. V pars III. Lugd. VIII. Ronc. I, 677-704. S. Holder-Egger im NA. I, 24. 37-47. 278 u. S. 280 bis 291 über den vat. Auszug mit Forts. bis 466 u. Auctarium Prosperi e cod. Vat. Christ. 2077.

[7] Holder-Egger im NA. I, 91-120. Ausg. von Pithou 1588 etc. Roncall. I, 739-760.

[8] Ronc. II, 1-54. Sirmondi opera varia II. Ausg. von De Ram, Brux. 1845. Migne LI. Vgl. Baehr S. 208-212. Papencordt, Gesch. d. Vandalen S. 352-355. Ebert S. 443. Krusch, NA. VII, 475-478. Ueber sein Verhältniß zu den Consularfasten. Mommsen, Auctt. antt. IX, 201 (oben [S. 58]).

[9] Ronc. II, 337. Migne LXVIII. Vgl. Baehr S. 217. Papencordt S. 359-365. Ebert S. 586. Holder-Egger im NA. I, 298-300. Scaliger benutzte dieselbe Abschrift Schotts, s. darüber C. Frick, Rhein. Mus. f. Philol. N. F. XLIV, 369-373.

[10] Ausg. von Canisius mit Victor Tunnunensis 1600 etc. Baehr S. 218. Ebert S. 587. Zu warnen ist vor den von Papencordt benutzten und durch ihn weiter gelangten, gefälschten Fragmenten des angeblichen Victor Cartenensis.

[11] Bethmann im Arch. X. 380. Waitz, Nachr. 1865 N. 4. Holder-Egger im NA. I, 259-268. Theilweise Auctt. antt. IX in den Consularia Ital. herausgegeben.