[17] Revue Critique 1873 N. 42.

[18] Forsch. XIII, 418-424.

[19] Forsch. XV, 317-324. Vgl. das Facs. bei Arndt, Schriftt. 16.

[20] Kleine Denkmäler aus der Merovingerzeit, Hann. 1874. Acta SS. Nov. I mit neuen Hülfsmitteln verbesserte Ausgabe von De Smedt, auch mit der vorher noch fehlenden Chronologica Series, vgl. Krusch, HZ. LXIII, 102. A. Jahn, Gesch. der Burgundionen (1874) II, 504-512 giebt den ältesten Text der ebenfalls in Agaunum im Anf. d. 8. Jahrh. geschriebenen Passio Sigismundi regis und erweist S. 513-518 den Unwerth der von Lütolf, Glaubensboten der Schweiz S. 172 mitgetheilten Passio SS. Victoris et Ursi nebst der Translatio. Die Passio Sigism., welche einige Umstände aus der Tradition und die Translationsgesch. bietet, ed. Krusch, SS. Meroving. II, 329-340.

[21] Das c. 13 über Probus besteht aus rhythmischen Versen.

[22] Analecta Bolland. II, 355-358; vgl. NA. IX, 444.

[23] Völlig unbekannt sind die „regnorum libri diversarum gentium, quos pretiosissimo dictamine et in luculento sermone insignis historiographus edidit Roterius“, angeführt in der Vita Severi (Agath. Acta SS. Aug. 25). Er soll zu Zeiten K. Reccareds, also gegen 600, geschrieben und über die Verheerung gallischer Städte, spec. Agde, durch Attila berichtet haben.

§ 9. Fredegar. [[←]]

Ausgabe v. Br. Krusch, MG. SS. Rer. Merov. II. 1888, vgl. Br. Krusch, Die Chronicae des sog. Fredegar, NA. VII, 247-351. 421-516. Auszug des fünften Buches in Giesebrechts Uebersetzung des Gregor. II, 265-281. Die Chronik-Fredegars (Buch 6) und der Frankenkönige übersetzt von Otto Abel, Berl. 1849. 1876. 1888 mit d. Forts. (Geschichtschr. 11. VII, 2). Ebert S. 606. Palacky, Ueber den Chronisten Fredegar und seine Nachrichten von Samo. Jahrb. des Böhm. Museums I, 387-413. Herm. Brosien, Kritische Untersuchung der Quellen zur Gesch. Dagoberts I, Gött. 1868. Alfr. Jacobs, Géographie de Frédégaire, de ses Continuateurs et des Gesta Francorum, Paris 1859. G. Monod, Revue Crit. 1873 N. 42. Ders. Du lieu d'origine de la chronique dite de Frédégaire, im 3. Bd. d. Jahrb. f. Schweiz. Gesch. 1878. Ders. Sur un texte de la compilation dite de Fr. relatif à l'établissement des Burgundions dans l'empire Romain, in: Mélanges publiés par l'École des hautes études, 1878 (NA. IV, 418), Abdr. des cod. 10910, von Monod besorgt, Bibl. de l'École des hautes études. fasc. 63. Paris 1885. Facs. v. Harl. 5251 im Catal. of anc. Mss. pl. 52; des cod. Clarom. im Album pal. pl. 13, wo H. Omont 678 berechnet.

Das einzige Geschichtswerk, welches uns aus dem siebenten Jahrhundert aufbewahrt ist, trägt den Namen des Scholasticus Fredegar; aber dieser Name findet sich nur bei J. Scaliger im Jahre 1598 und in den Antiquités Gauloises et Françoises von Claude Fauchet 1599, in den uns erhaltenen Handschriften dagegen nirgends[1]. Doch ist es zweckmäßig ihn beizubehalten, wie ja auch allgemein üblich ist. Allein durch die scharfsinnigsten Untersuchungen hat Bruno Krusch, gestützt auf die früher noch nicht bekannt gewordenen Kapitel des Liber generationum, der ganzen Untersuchung über den räthselhaften Schulmeister eine neue Wendung gegeben, und unter seinem kritischen Messer hat das scheinbar einheitliche Werk sich in ganz verschiedene Bestandtheile aufgelöst.